Story

Die Legende

Das legendenumwobene Hyrule 

Bevor sich der Vorhang zu diesem Abenteuer rund um
den Helden von Hyrule öffnet, solltest Du einiges aus der
Geschichte Hyrules erfahren. Vielleicht hast Du schon einmal
etwas von dem Triforce-Mythos gehört, eine uralte Legende, an
die noch heute viele Hyruler glauben. Aber wie das so bei Legen-
den ist, zumindest ein Fünkchen Wahrheit muß dahinter stecken.
In der Triforce-Legende heißt es, daß die Götter früherer Tage
das auserwähltes Volk der Hylianer besonders liebten. Und die
hylianischen Schriftrollen überlieferten diese alte Legende.


Die Erschaffung Hyrules

In den Schriftrollen steht geschrieben, die mythischen Götter seien
plötzlich aus dem dichten Nebel aufgetaucht, um das Land Hyrule
zu erschaffen. Die Göttin der Kraft färbte die Berge rot mit Feuer
und erschuf das Festland. Die Göttin der Weisheit brachte die
Wissenschaft ins Land und ordnete die Natur. Die Göttin des Mut-
es erschuf das Leben in dieser wunderbaren neuen Welt. Nach-
dem die Götter ihre Arbeit getan hatten, verließen sie das Land -
allerdings nicht, ohne ein Zeichen ihrer Stärke zu hinterlassen:
Die Goldene Macht, auch Triforce genannt. Eine kleine aber
mächtige Portion ihrer göttlichen Kraft verbanden sie mit
dem Triforce, die den Menschen von Hyrule helfen sollte.

Die Goldene Macht, so erzählt es die Legende soll über eine 
wundersame Kraft verfügen. Demjenige, der Sie als erster be-
rührt, erfüllt Sie jeden Wunsch! Je sehnlicher der Wunsch, um so 
mächtiger seine Erfüllung. Diese Macht soll irgendwo im Goldenen 
Land zu finden sein. Viele Jahrhunderte erzählten sich die Hylia 
diese Geschichte und im Laufe der Zeit wurde sie immer mehr 
zur Legende. Viele fragten sich, ob es diese Macht wohl wirklich 
gebe oder ob es nur der phantasievolle Teil einer Legende sei.


Die Menschen des Volkes Hylia besaßen von Natur aus
besondere psychische Kräfte und magische Fähigkeiten.
So sollen sie durch ihre langen spitzen Ohren in der Lage
gewesen sein, die Botschaften der Götter zu hören. Die
Hylianer wurden in der ganzen Welt hoch geschätzt.
Die Nachkommen der Hylia ließen sich in allen Teilen
der Welt nieder und gaben ihr Wissen um magische
Kräfte an andere Menschen i weiter. Aber die Zeit ver-
ging und vieles vom Wissen der Hylianer ging verloren ...

Das Tor zum Goldenen Land

Noch immer findet man in Hyrule viele Spuren des Wirkens
der Hylianer, obwohl das Volk an sich nur noch in der Er-
innerung der Menschen lebendig geblieben ist. Die Hylianer
hinterließen auch viele wertvolle magische Schätze überall im
Land. Gegenstände mit wunderlichen Kräften, die sich aber
nur demjenigen offenbaren, der sich würdig erweist, diese
Schätze zu besitzen. Darunter ist auch das Buch Mudora,
welches erlaubt die Sprache und Schrift der Hylianer zu
entziffern. In einer der überlieferten Schriftrollen
ist auch die Rede von der Goldenen Macht:


In einem Reiche fern von hier,
in dem der Himmel leuchtet golden,
Dort läßt die Goldene Macht
sterbliche Träume wahr werden.


Viele versuchten verzweifelt, diese Goldene Macht, die
Wünsche wahr werden läßt, zu finden. Es entbrannte ein
erbitterter Kampf auf dem Weg ins Goldene Land. Doch
keiner kehrte jemals von dieser Reise ins Ungewisse
wieder zurück! Und nach und nach ging auch das Wissen
um den Ort, wo die Goldene Macht zu finden sei, verloren.

Eines Tages jedoch geschah Unheimliches. Aus dem Tor zum
Goldenen Land begann das Böse herauszuströmen! Einer der
Suchenden, der Dieb Ganondorf Dragmire war in das Goldenen
Land eingedrungen und hatte die Goldene Macht in seine Ge-
walt gebracht. Nichts wünschte er sich sehnlicher, als die
ganze Welt unter seine Terrorherrschaft zu bringen. Die
Goldene Macht erschuf eine Welt nach Ganondorfs Wünschen
und er selbst wurde zu einem bösartigen Monster. Von nun
an nannte er sich nur noch Ganon, der König des Bösen.

Gefangen genommen

Wie eine eiskalte Hand legte sich das Böse über das König-
reich Hyrule. Das friedliche Dasein hatte ein Ende. Der gut-
herzige König von Hyrule wußte: Es muß etwas geschehen!
Er schickte nach den Sieben Weisen Männern und den
Rittern von Hyrule und beauftragte sie, das Tor zum Gol-
denen Land zu versiegeln. Für immer sollte dieses Siegel un-
gebrochen bleiben, damit der Frieden in Hyrule bewahrt sei.

Während sich die Sieben Weisen Männer daran machten,
das magische Siegel zu erschaffen, war es die Aufgabe der
tapferen Ritter, das Böse aufzuhalten. Die Ritter, allesamt
Mitglieder einer Familie, die nicht nur die Königsfamilie von
Hyrule beschützen, sondern auch das Bannschwert des Bösen,
das Master-Schwert hüteten, taten, was sie konnten.

Als die bösen Streiter aus dem Goldenen Land nach
Hyrule hineinströmten, kämpften sie mutig und tapfer
für die Bewahrung des Friedens.

So manch braver Ritter verlor an diesem dunklen Tag sein
Leben. Ihr Opfer war aber nicht umsonst, denn sie gaben den
Weisen Männern damit wertvolle Zeit, die diese brauchten,
um das Tor zum Goldenen Land magisch zu versiegeln.

Ganz Hyrule war froh und glücklich, als das Siegel 
fertig war und damit das Böse verbannt.


Ein Zauberer taucht auf

Viele Jahre sind seit diesem Tage vergangen. Jahre, in denen
das Land Hyrule und seine Bewohner in Frieden lebten. Die
Erinnerung an eine grausame Zeit verblaßte nach und nach ...

Deshalb überraschte es nicht, daß niemand vorbereitet war, auf
das erneute Unglück, das erst vor kurzem über Hyrule hereinge-
brochen ist. Sofort ließ der König von Hyrule das Siegel am Tor
zum Goldenen Land untersuchen - es war noch immer ungebrochen.
Der König versprach jedem eine hohe Belohnung, der herausfindet,
wo die Quelle des erneuten Unglücks sei. Daraufhin meldete
sich ein Fremder namens Agahnim zu Wort und behauptete, die
Quelle des Unglücks sei eine bisher unbekannte Form der Magie.
Als Belohnung ernannte ihn der König zu seinem ersten Berater.

Die Menschen jubelten ihrem neuen Helden zu, der Ihnen
wieder den Frieden brachte. Aber tat er das wirklich?

In letzter Zeit werden Gerüchte immer
lauter, die nichts Gutes verheißen.


Es wird behauptet, Agahnim regiere das Land mit seiner
Magie. Auch sollen nachts im Burgturm unheimliche
magische Experimente durchgeführt werden.
Wieder einmal geht die Angst in Hyrule um.



Eines Nachts geweckt durch eine Stimme ...
Hilfe ...
Bitte hilf mir ...
Ich bin es, Zelda ...
Ich werde im Verlies
der Burg festgehalten.
Ich habe furchtbare Angst!
Agahnim hat die Burg voll unter
seine Kontrolle gebracht und er
versucht nun alles, um das
Siegel der Sieben Weisen zu
brechen. Deshalb hat er den
anderen sechs vermißten
Mädchen etwas Schreckliches
angetan. Nur ich bin noch
übrig! Hol mich doch end-
lich hier heraus! Hilfe!!

Das Abenteuer von Link nimmt seinen Lauf ...

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